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Die Abi(Bus)Fahrt 2007 in die Toskana
Am Sonntag, dem 02.09.2007, begann die 5-tägige Absch(l)ussfahrt in die schöne Toskana nach Follonica.
Nur noch die Eltern abwimmeln und schon ging es los. Die Busfahrt begann und es wurde sich auf die Tage in Follonica vorbereitet. Sprich: Die Stimmung war hervorragend und einer unserer Mitschüler (Sebastian M.) war schon „undercover“ unterwegs, was uns die anstrengende Busfahrt vergessen ließ.
Doch dann geschah es, unser Busfahrer wollte eigentlich nur KURZ anhalten und tanken. Es kam natürlich anders – unser Bus sprang nicht mehr an und wir verbrachten 2 Stunden an einer Shell-Tankstelle – von uns nur noch liebevoll Shellonien genannt.
Zum Glück ging es dann munter weiter und die ersten Köpfe neigten sich in ihre Kissen. Bis wir dann an unserem Ziel angekommen waren, vergingen zahlreiche Stunden.
Kurz nach unserer Ankunft nahmen wir unsere Schlüssel für die Bungalows entgegen und bezogen unsere Zimmer. Es gab positive aber auch zahlreiche negative Kommentare zu unseren Unterkünften, da an Gestaltung, Ausstattung und Sicherheit (Hochbett mit kaputtem Geländer,…) in manchen Zimmern gespart wurde.
Alle lebten sich ein und wir trafen uns am Bungalow von Frau Friedrich und Frau Kriebel , um eine kurze Lagebesprechung durchzuführen. Jetzt wusste jeder Bescheid und die Menge löste sich und begab sich in Richtung Strand, Stadt, und und und…
Der erste Abend brach an und wie konnte es anders sein – wir gingen schlafen!
Und schon klingelte um 7 Uhr der Wecker, denn um halb 8 gab es Frühstück und um halb 9 ging es Richtung Insel Elba. Wir nahmen noch eine sehr charmante Reiseleiterin, die sich in der Toskana doch sehr gut auskannte, mit an Bord und ließen uns einige wichtige Daten und Fakten von ihr vorführen. Durch den leichten Sprachfehler unserer „Gitte“, vergaß der Großteil der Schüler die Müdigkeit – und zu unserem Glück konnte man sie immer an der Bar antreffen, um einige Fragen an sie zu stellen!
Wir schipperten mit einer Fähre namens „Moby Love“ auf die Insel Elba und erkundeten diese ziemlich genau. Wir sahen die Sommerresidenz von Napoleon und noch einige schöne und doch zahlreiche Städte. Nach einer kurzen Mittagspause (um halb 2) ging es zurück auf die „Moby Love“ und schließlich wieder in unsere Abi-Residenz nach Follonica, wo es dann um 19 Uhr Abendbrot gab. Der Abend sah ähnlich aus wie der des vorherigen Tages. Einzelheiten sind bei den Schülern persönlich zu erfahren.
Tag Nummer 3 brach an und die Erkundungstour durch die Toskana setzte sich fort. Jeder nahm seinen Platz im Bus wieder ein und es ging in die wundervolle Stadt Lucca, die von einer 15m dicken Stadtmauer umgeben ist, auf der wir uns auch eine Weile bewegten. Nach zahlreichen Besuchen in Kirchen und an Denkmälern hieß es dann erstmal „FREIZEIT“.
Die meisten von uns setzten sich in einer ruhigen Seitengasse in ein Restaurant und ruhten sich ein wenig aus.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Bus zurück, denn die Tour war noch nicht vorbei. Es ging weiter nach Pisa, in der wir freundlichst begrüßt wurden. Kaum waren wir ausgestiegen, schon sahen wir nur noch schwarz. Ein Rudel von „Bling-Bling“ Verkäufern näherte sich uns. Sie wollten uns etwas für „good price“ verkaufen. Doch wir hatten Alex dabei, der nach der Busfahrt immer noch nicht wirklich munter war und keine Lust hatte, sich bequatschen zu lassen. Es gab ein kurzes Wortgefecht und die Bande suchte das Weite – Danke Alex!
Weiter ging es zum schiefen Turm von Pisa, welcher zu manchem Erstaunen doch schiefer war, als erwartet. Die Fotos wurden geschossen und dann hatten wir schon das nächste Ziel vor Augen. Wir besuchten noch den Dom zu Pisa. Nach einer halben Stunde sollten wir uns wieder am Bus einfinden und es ging nach Follonica zurück.
Nach der Abschlussnacht, in der Carsten seinen 18. Geburtstag „feierte“ und in der wir die letzte Nacht noch einmal so richtig genossen, ging das Aufräumen los.
Nachdem jeder wieder seine Sachen zusammengesucht hatte, wurden die Koffer gepackt und die Zimmer auf Hochglanz poliert.
Die Zimmer wurden noch einmal auf Sauberkeit kontrolliert und jeder bekam seine Kaution von 16 € wieder zurück, welche fleißig an den Raststätten und Tankstellen wieder unter die Leute gebracht wurden.
Jetzt denken bestimmt einige: die reisen ab, also fahren die auch nach Hause. Aber nein, es ging noch weiter.
Wie nicht anders zu erwarten, stand uns eine längere Busfahrt bevor, bis wir unser letztes Reiseziel erreicht hatten. Wir fuhren nach Florenz und hatten den ganzen lieben langen Tag dort zu verbringen. Zuerst sahen wir uns eine Nachbildung des „Davids“ an, dann gingen wir auf den „Piazza del Duomo“ und konnten uns zunächst frei bewegen und was essen. Ich persönlich besuchte McDonalds, was mir nach den ganzen Nudel- und Pizzaspeisen sehr gut tat – mal wieder ein bisschen Fleisch!
Nach der Mittagspause sahen wir uns den „Duomo Santa Maria del Fiore“ an und bestiegen den „Campanile“ (dt. Glockenturm), welcher 416 Stufen in sich verbirgt und 84,70m hoch ist.
Auf Grund der Anstrengung des Auf- und Abstieges versprach man uns eine Pause von 3 ½ Stunden, welche wir natürlich auch bekamen und nutzten, um uns in Florenz ein wenig umzuschauen und den Markt zu erkunden.
Wir trafen uns dann um halb 9 wieder am Domplatz („Piazza del Duomo“), vor welchem wir dann noch ein schönes Abschlussfoto machen konnten.
Auf dem Weg zum Bus gingen wir über den „Palazzo Vecchio“, dann über die „Ponte Vecchio“ (Brücke). Über diese Brücke gelangten wir an den „Palazzo Pitti“ und dann auf einen Vorderhof von einem Museum, auf dem Sascha, Finki und Ich (kurz „Grigolin“) eine unserer besten Vorstellungen ablieferten (Acapella-Musik über beliebige Themen). Wir verdienten immerhin 2,60€ mit unseren improvisierten Blues-Variationen.
Doch wenn es am schönsten ist, sollte man bekanntlich aufhören. Wir stiegen in den Bus und traten unsere Rückreise an. Nach einer kurzen Pause, wegen Wasserverlust und Überhitzung, ging es nur bis nach Österreich, wo der Bus nicht mehr weiter fahren durfte und wir einen neues Busfahrer bekamen: der Peter (Hiermit einen lieben Gruß an Milan, unseren serbischen Busfahrer).
Schließlich bekam Peter den Bus wieder zum Laufen und wir kamen schließlich mit einer 6-Stunden-Verspätung in Egeln an. Nach einer herzlichen Begrüßung unserer Eltern nahm jeder sein Gepäck und fuhr mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause.
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal bei Frau Kriebel, Frau Friedrich und Herrn Scholz bedanken, dass wir die Reise ohne jegliche Schwierigkeiten über die Runden gebracht haben. Es hat uns allen, denk ich mal, viel Spaß gemacht.
Sebastian Schmidtke (12/3)
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